B2B-Landingpage: die fünf wichtigsten Bestandteile

Das Ziel einer jeden Landingpage ist es, Besucher:innen zu überzeugen und sie zu einer bestimmten Aktion zu bewegen. Wenn du im B2B-Bereich arbeitest, dann weißt du, dass Landingpages für die Generierung von Leads und Verkäufen unerlässlich sind. Aber was macht eine gute Landingpage aus? Welche Elemente solltest du einbeziehen, um Erfolgschancen zu erhöhen? In diesem Blogbeitrag stellen wir dir die fünf wesentlichen Bestandteile einer erfolgreichen B2B-Landingpage dar. Wir erklären dir, was jedes einzelne Element ist, warum es wichtig ist und wie du es konkret auf deiner eigenen Landingpage umsetzen kannst.

Bestandteile einer B2B-Landingpage

Es gibt viele verschiedene Elemente, die eine erfolgreiche B2B-Landingpage ausmachen können, aber diese fünf Schlüsselkomponenten dürfen keinesfalls fehlen!


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Alleinstellungsmerkmal (USP)

Das Alleinstellungsmerkmal (englisch: “Unique Selling Proposition”) ist das Merkmal eurer Produkte oder Dienstleistungen, welches es  von der Konkurrenz unterscheidet. Daher solltest du es auf eurer Landingpage mit Hilfe folgender Komponenten hervorheben:

  • Überschrift und ein unterstützender Untertitel: Die Überschrift ist das Erste, was Nutzer:innen auf deiner Landingpage sehen. Sie und entscheidet darüber, ob sie sich weiter mit deinen Inhalten auseinandersetzen. Eine gute Überschrift fasst  deinen USP in wenigen Worten zusammen und könnte so aussehen: "Eine wie keine … Website, Newsletter und Social Media aus einer Hand."
  • Bekräftigende Aussage: Eine weitere Aussage, die dein Alleinstellungsmerkmal bekräftigt, positionierst du am besten in der Mitte deiner Landingpage, damit User:innen die Vorteile noch einmal präsent haben
  • Schlusswort: Am Ende deiner Seite sollte das Schlussargument stehen, welches deine Besucher:innen nochmal auf den USP aufmerksam macht und daran erinnert, warum sie überhaupt auf deiner Landingpage sind.

Wie kannst du Alleinstellungsmerkmale entwickeln?

Um aussagekräftige USPs zu entwickeln, könnten dir folgende Fragestellungen und Punkte helfen. Nutze die folgenden drei Bausteine als Grundlage:

  • Zielgruppe ermitteln: Bestimme deine Zielgruppe und mache ihre Wünsche und Bedürfnisse ausfindig.
  • Kundennutzen bestimmen: Überlege, wie euer Unternehmen die Bedürfnisse und Wünsche eurer Kund:innen erfüllen kann.
  • Einzigartigkeit benennen: Inwieweit hebt ihr euch von anderen Unternehmen ab und was unterscheidet euch von euren Konkurrenten? Was macht euch einzigartig?

Hero Shot

Der Hero Shot ist das größte und vor allem wichtigste Bild auf der Landingpage. Mit ihm präsentierst du deine Produkte oder Services, weckst Emotionen und das Bedürfnis der Betrachter, zu Käufer:innen zu werden.

Bei der Erstellung des Hero Shots solltest du dem AIDA-Prinzip folgen:

  • Attention: Wecke die Aufmerksamkeit für die umworbenen Produkte oder Dienstleistungen. Das kannst du unter anderem durch einen hohen Kontrast zwischen Bild und Überschriften oder mithilfe eines Teasers, der kurz wiedergibt, welche Vorteile dein Angebot hat und was Besucher:innen auf deiner Website erwarten können.
  • Interest: Das Interesse deiner Kund:innen soll entfacht werden. Es ist beispielsweise zu empfehlen, dass der Hero Shot eine echte Person abbildet, die das Produkt oder die Dienstleistung nutzt. Potenzielle Kund:innen sollen sich durch das Bild angesprochen fühlen. Ziel ist, dass sie sich vorstellen können, das Produkt selbst zu nutzen. Beachte außerdem, dass du ausschließlich qualitativ hochwertige Fotos verwendest und idealerweise auf Stockfotos verzichtest.
  • Desire: Erzeuge dem Hero Shot den Wunsch bei deinen Interessent:innen, dass sie deine Produkte oder Dienstleistungen verwenden möchten.
  • Action: Nutzer:innen sollen überzeugt werden, einen Kaufabschluss zu tätigen.

Für den Hero Shot eignen sich auch Illustrationen, Videos oder Animationen. Außerdem hast du verschiedene Möglichkeiten, den Hero Shot zu platzieren, z. B. über die gesamte Breite des Bildschirms oder in Kombination mit Text.


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Schaffe Vertrauen durch soziale Beweise (Social Proof)

Lasse andere für dich sprechen - und zwar durch soziale Beweise (englisch “Social Proof”). Heutzutage brauchen Verbraucher:innen Beweise, um Vertrauen in beworbene Produkte oder Dienstleistungen aufzubauen. Erst wenn Vertrauen besteht, ziehen sie eine Kaufentscheidung in Erwägung. Der Social Proof ist sozusagen der Beweis dafür, dass euer Produkt oder eure Dienstleistung auch bei anderen Personen beliebt ist.

Beispiele für soziale Beweise auf B2B-Landingpages

  • Qualitätssiegel
  • Zertifikate
  • Kund:innenbewertungen
  • Auszeichnungen
  • Aufzählungen deiner Kund:innen mit Logos
  • Zitate von Nutzer:innen

Handlungsaufruf/ Call-to-Action (CTA)

Der Call-to-Action (Aufruf zum Handeln) fordert die Nutzer:innen auf, den nächsten Schritt zu tun und beispielsweise zum Kauf zu animieren oder ein Beratungsgespräch zu vereinbaren. In den meisten Fällen bestehen Call-to-Actions entweder aus einem Text oder einem Button, die jeweils auf eine andere Seite weiterleiten. Der Call-to-Action Deine B2B-Landingpage hat einen Call-to-Action , der jedoch öfter auf der Seite auftauchen kann. Er hat die größte Bedeutung für deine Seite, da er den direkten Kontakt zu Interessent:innen herstelltzum Erfolg eures Unternehmen beiträgt. Wichtig ist, dass der Handlungsaufruf sich auffällig abhebt und präzise und aktivierend formuliert ist.

Beispiele für beliebte Call-to-Actions

  • Newsletter - Anmeldung - “Abonniere unseren Newsletter für deinen Erfolg"
  • Weiterleitung auf eine andere Website
  • Herunterladen eines Whitepapers
  • Anzeigen von weiteren Inhalten
  • Kontaktaufnahme
  • Terminvereinbarungen
  • Eine Demo-Version starten - “Demo vereinbaren”

Weitere Vorteile hervorheben

Deine User:innen brauchen weitere Gründe wie z. B. Zeitersparnis, bevor sie deinen Call-to-Action befolgen. Kommuniziere die Vorteile und den Nutzen der Produkte. Wir bei Contentpepper argumentieren beispielsweise, dass man durch die Automatisierung von Kampagnen mehr Zeit für die wirklichen wichtigen Dinge hat. Dafür eignen sich z. B. Aufzählungen oder Bild-Text-Boxen an verschiedenen Stellen deiner Landingpage, damit deine Interessent:innen die Vorteile schnell lesen und verstehen, zum Beispiel:

  • Zeit sparen”
  • “Kundenservice rund um die Uhr”
  • “Kostenlose Retoure”
  • “Kostenfreier Probemonat”

Fazit

Jetzt möchtest du dich bestimmt direkt ans Werk machen und deine B2B-Landingpage erstmal überprüfen und anpassen. Mit diesen fünf Bestandteilen hast du auf jeden Fall die beste Grundlage für erfolgreiche Landingpages. Aber wie so oft im digitalen Marketing heißt es auch hier: Übung macht den Meister - du solltest mit der Struktur deine Landingpages immer wieder herumexperimentieren und sie anpassen, bis du das bestmögliche Ergebnis erzielst.