Landingpages im B2B: Diese Arten musst du kennen!

Woran  denkst du, wenn du das Wort “Landingpage" hörst? Vielleicht an ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung? Landingpages (deutsch Ziel- oder Einsprungseite) dürfen in der digitalen B2B-Marketingstrategie eures Unternehmens nicht fehlen. Denn nur mit optisch ansprechenden und inhaltlich überzeugenden Inhalten hast du die Chance, deine Leads zu Kund:innen zu machen. In diesem PepperPost erfährst du mehr über die verschiedenen Arten von Landingpages und wie du sie am besten einsetzt.

Wie unterscheiden sich Landingpages von anderen Websites?

Die deutschen Bezeichnungen “Zielseite” oder auch “Einsprungseite” beschreiben die Aufgabe von Landingpages sehr gut. Eine Landingpage ist eine Seite, auf der deine User:innen “landen”, wenn sie beispielsweise auf eine bezahlte Anzeige oder einen Link in eurem Newsletter oder auf euren Social-Media-Kanälen geklickt haben. Besonders für B2B-Marketing-Kampagnen eignen sich Landingpages sehr gut, denn damit leitest du potenzielle Interessent:innen und Bestandskund:innen gezielt zu einem Inhalt.

Was ist der Zweck einer Landingpage im B2B-Marketing?

Landingpages lenken den Fokus deiner Kund:innen auf das Wesentliche - getreu dem Motto weniger ist mehr. Die Überforderung angesichts eines großen Angebots kommt dir bestimmt bekannt vor: Bei einem Supermarktregal voller Nudeln fällt die Wahl oft schwerer, als wenn du nur wenige Produkte zur Auswahl hast. Landingpages verfolgen dieselbe Idee: Sie reduzieren Komplexität und (ver)leiten die User:innen im Bestfall zu einer Conversion. Das kann das Ausfüllen eines Formulars zum Download eines aufgezeichneten Webinars oder Whitepapers sein oder auch die Terminvereinbarung für eine Produktvorführung oder Demoversion.

Warum sind Landingpages so wichtig?

Angenommen, du nutzt noch keine Landingapges und verlinkst daher aus eurem Newsletterbeitrag zum Thema Wärmethermostate auf die Produktübersichtsseite auf  eurer Homepage. Dort müssen sich deine User:innen erst mal orientieren, um zu den im Newsletter angeteaserten Produkten zu kommen. Das ist mühsam und birgt die Gefahr, dass du sie auf dieser Etappe ihrer Customer Journey verlierst.: Entweder sind deine User:innen vom Informationsangebot überfordert oder haben keine Zeit und Lust, weiter zu suchen. (Wie du eine gute User Experience für deine B2B-Website erreichst, findest du in unserem PepperPost zum Thema UX). Ganz anders verhält es sich, wenn du deine Leser:innen direkt auf eine speziell dafür angelegte Landingpage verweist. Die verschiedenen Landingpage-Arten und ihre jeweiligen Anwendungsmöglichkeiten lernst du im folgenden Abschnitt kennen.


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So setzt du Landingpages für dein B2B-Marketing ein. 

Welche Arten von Landingpages gibt es?

Grundsätzlich gibt es drei Haupt-Arten von Landingpages: zur Lead-Generierung, als digitales Schaufenster für Produkt- und Servicevergleiche und als Überleitung zu einem Webshop oder einem (Anmelde-)Formular

Landingpage zur Lead-Generierung

Lead is all you need - frei nach den Beatles und auf dem Weg dorthin führt kein Weg an einer Landingpage vorbei. Für die Leadgenerierung im B2B-Bereich eignen sich v. a. Landingpages mit Formularen, in denen die Nutzer:innen ihre geschäftliche E-Mail-Adresse, ihre Jobbezeichnung oder auch Daten zu ihrem Unternehmen wie zum Beispiel Mitarbeiterzahl und Branche angeben müssen. Im Gegenzug erhalten sie dann Mehrwerte in Form von Case Studies oder E-Books oder Testversionen einer Software. Je nachdem, in welchem Bereich des B2B-Marketing-Funnels sich die User:innen befinden, kannst du die Datenabfrage variieren, Stichwort “Progressive Profiling”. (Was das ist, erfährst du in unserem Blogbeitrag zur erfolgreichen Umsetzung von B2B-Webinaren.) Aber bitte übertreib nicht, kein Mensch hat Zeit und Lust ein ellenlanges Formular auszufüllen, schon gar nicht auf dem Handy!

Diese Elemente braucht deine Landingpage zur Leadgenerierung

  • in Bulletpoints dargestellte Vorteile des Produkts/Services
  • Produktbilder oder Schmuckbilder/Icons für (abstrakte) Services
  • Formulare für die Generierung von Leads (wenn möglich mit der technischen Funktion des Progressive Profilings)
  • Überzeugend formulierte Call-to-Actions wie zum Beispiel “Abonniere den Contentpepper-Newsletter für mehr Praxiswissen im B2B-Marketing”, “Sichere dir exklusive Insides für zeitgemäßes B2B-Marketing” oder “Lerne die neuesten Trends im Bogenoffsetdruck kennen”

Landingpage für Produktvergleiche

Zurück zum Supermarkt: Du stehst mittlerweile vor dem Joghurt-Regal und suchst nach einem Fruchtjoghurt, der nicht mehr als 10 Gramm Zucker bezogen auf 100 Gramm haben soll. Bis du fündig wirst, kann es schon mal 5 Minuten dauern. Viel einfacher wäre es, wenn die Joghurts bereits nach Fruchtart geordnet wären… Diesen Ansatz verfolgen Landingpages für Produkt- oder Service-Vergleiche. Hier kommt der sogenannte Lockvogel-Effekt (englisch Decoy-Effekt) zum Einsatz. Dabei platzierst du beispielsweise in einer Tabelle drei oder vier Produkte/Services nebeneinander. Ein Produkt/Service ist den anderen im Funktionsumfang oder aufgrund des Preises unterlegen. Die anderen profitieren von diesem Nachteil und gewinnen für deine User:innen somit an Attraktivität. Durch farbliche Hervorhebung eines bestimmten Produkts/Services kannst du diesen Effekt zusätzlich verstärken.

Click-Through-Landingpage

Diese Art der Landingpage ist besonders im E-Commerce zu finden. Bevor deine Kund:innen ein Produkt in ihren virtuellen Warenkorb packen, finden sie auf der Click-Through-Landingpage noch mehr Informationen. Das ist besonders für erklärungsbedürftige Produkte eine gute Möglichkeit, um deine Kund:innen in ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen. Ein gutes Beispiel bietet wiederum die Landingpage des Software-Anbieters Canva.

Diese Elemente braucht deine Produktvergleich-Landingpage

  • Tabelle für den Produkt- oder Servicevergleich
  • Produktbilder oder Schmuckbilder/Icons für (abstrakte) Services
  • Überzeugend formulierte Call-to-Actions (CTAs) wie zum Beispiel: “Probeabo testen”, “Unverbindlich testen” oder “Erleichtere meine Arbeit” …

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Beispiel für eine Click-Through-Landingpage im B2B-Marketing, Stand März 2022. 

Dort finden die Interessent:innen nicht nur den bereits oben beschriebenen Produktvergleich, sondern auch FAQs und sowie Call-to-Actions-Buttons im oberen und unteren Seitenbereich für die Anmeldung zur kostenlosen Pro-Test-Version. Die finale Anmeldeseite ist dann ganz einfach aufgebaut: Links stehen die Vorteile der Pro-Version und rechts ist ein Registrierungsformular. Ziemlich unscheinbar, aber für die inhaltlichen und optischen Highlights war ja bereits die Click-Through-Landingpage verantwortlich.

Diese Elemente braucht deine Click-Through-Landingpage

  • Produktbilder oder Schmuckbilder/Icons auch im Slider
  • Eine überzeugende Argumentation mit entsprechenden Zwischenüberschriften, zum Beispiel: “Welches Produkt/Servicen passt für dich?”
  • gute CTAs wie z.B. “Jetzt den Testsieger kostenlos testen

Landingpages nicht zu nutzen, ist verschenktes Potenzial!

Nach der Lektüre des Blogbeitrags machst du dich sicherlich direkt ans Werk. Damit die Umsetzung nicht an langen Abstimmungen mit externen Agenturen oder der viel beschäftigten internen IT-Abteilung scheitert, haben wir für dich einen kinderleicht zu bedienenden Landingpage-Builder in unsere Contentpepper-Cloud-Lösung integriert. Dort findest du Vorlagen für alle drei Landingpage-Typen - oder erstelle einfach eine ganz individuelle Landingpage. Wenn du wissen möchtest, wie das funktioniert, dann sichere dir jetzt direkt deinen kostenlosen Probezugang zur Contentpepper Cloud.

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