Redaktionsplan: So organisierst du deinen Content

Ob Newsletter, Blog, Social Media oder Kund:innenmails: Unternehmen kommunizieren viel und (leider) oft unstrukturiert. Ein Redaktionsplan kann dir dabei helfen, deinen Content für jegliche Kanäle zu organisieren und sämtliche Inhalte an einem Ort zu strukturieren. In diesem Beitrag zeigen wir dir daher, wie du deinen Redaktionsplan umsetzen kannst, sodass er dir einen Mehrwert bietet und warum er für jeden Content Marketer unentbehrlich ist.

Warum sollte man einen Redaktionsplan erstellen?

Wenn dein Content nicht gut strukturiert ist, kann es schnell passieren, dass du Beiträge unregelmäßig hochlädst oder die Veröffentlichungszeiten nicht mit den Interessen deiner Kund:innen übereinstimmen. Dadurch können Zugriffszahlen sinken und es wird schwieriger für dich, ein gutes Google Ranking zu erzielen. Ein gut strukturierter Redaktionsplan führt hingegen dazu, dass du regelmäßig relevanten Content veröffentlichst. Dies sorgt insgesamt für einen professionellen Eindruck und ist die Grundlage einer guten Performance, aber es ergeben sich noch weitere Vorteile:

  • Du erhältst einen Gesamtüberblick über alle Inhalte und Aktionen auf allen Plattformen.
  • Du gestaltest die Arbeitsaufteilung innerhalb des Teams effizienter.
  • Ein Redaktionsplan sorgt zusätzlich für regelmäßige und verlässliche Veröffentlichungen, auch an Feiertagen und Events.

Checkliste: Was muss in einen Redaktionsplan?

Nachdem wir dich hoffentlich davon überzeugt haben, einen Redaktionsplan einzuführen, erfährst du im Folgenden, wie ein Redaktionsplan aufgebaut sein kann und welche Komponenten auf keinen Fall fehlen dürfen. Unserer Erfahrung nach ist es am sinnvollsten, wenn der Redaktionsplan ein einheitliches Dokument ist, in dem du unter anderem übergeordnete Marketingziele erfasst, die du mithilfe des Contents erreichen möchtest. Für eine langfristige Planung musst du zusätzlich analysieren, welche Zielgruppe du mit den Inhalten ansprechen möchtest. Denn nur so kannst du von einem Redaktionsplan profitieren. Unsere Checkliste gibt dir einen Überblick über die wichtigen Themen im Redaktionsplan:

Checkliste zur Erstellung eines Redaktionsplans im B2B

  • To-dos inklusive Deadlines sind notwendig für die zeitliche Orientierung
  • Veröffentlichungsdatum: Wann sollen deine Inhalte veröffentlicht werden?
  • Name der verantwortlichen Person
  • Thema: Vorläufiger Titel und die inhaltliche Beschreibung
  • Format: In welcher Form soll der Inhalt präsentiert werden? In Form von Video, Text, Infografik oder auf andere Art?
  • Veröffentlichungskanäle: Wo möchtest du deine Inhalte verbreiten?
  • Keywords: Für die Suchmaschinenoptimierung unerlässlich, verfasse deine Haupt- und Nebenkeywords
  • Call-to-Action: Welche Handlungsaufforderung nutzt du für deinen Inhalt?
  • KPI: Welches Ziel verfolgt dein Content?
  • Status der Bearbeitung: In welchem Schritt befindet sich dein Content gerade? Was wird gerade gemacht?
  • Priorisierung: Welche Aufgaben müssen zuerst erledigt werden?

Tools zur Redaktionsplanung: Vor- und Nachteile

Mittlerweile gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Tools, die die Redaktionsplanung vereinfachen und in einen übersichtlichen Workflow bringen. Die Bandbreite reicht dabei von einfachen Vorlagen bis hin zu separaten Tools mit verschiedenen Funktionen. Klick dich daher am besten einfach mal durch die verschiedenen Möglichkeiten durch und schaue, was für eure Redaktionsplanung am besten geeignet ist und eure Ziele am besten unterstützt. Unter anderem eignen sich folgende Tools für die Erstellung eines Redaktionsplans:

  • Excel: Eignet sich deswegen zur Redaktionsplanung, weil es viele hilfreiche und kostenlose Vorlagen im Internet gibt.
  • Scompler: Bietet dir eine Kalenderansicht, in der du alle Abgabefristen, deinen Bearbeitungsstatus und deine anstehenden Aufgaben übersehen kannst.
  • Trello: Mihilfe des Ideenboards kannst du deine Ideen für zukünftigen Content sammeln, diese dann in einen Redaktionsplan verschieben und fertiggestellte Inhalte im Archiv speichern.

Tipp: Grundsätzlich bedeuten zusätzliche Tools auch zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Daher empfehlen wir integrierte Lösungen wie unsere Contentpepper Digital-Marketing-Plattform, bei denen sowohl die Redaktionsplanung als auch Erstellung von Content und Verbreitung aus einem Tool heraus erfolgt. So musst du nicht immer aufwendig zwischen verschiedenen Tools hin und her wechseln und hast alle Informationen auf einem Blick.

Themenstrategie im Fokus moderner Contentplanung

Wahrscheinlich sind deine zeitlichen Ressourcen ziemlich begrenzt. Daher solltest du bei der Erstellung des Redaktionsplans darauf achten, dass du dich auf die richtigen Themen und Kanäle fokussierst. Es ist nicht ratsam, zu versuchen, alle Kanäle durchgehend zu befüllen. Stattdessen solltest du darauf schauen, welche Themen für deine Zielgruppe relevant sind. Setzte deswegen auf eine Themenstrategie anstelle einer Kanalstrategie. Was bedeutet das konkret? Normalerweise überlegst du wahrscheinlich von Woche zu Woche, wie du genug Content für einzelne Kanäle erstellen kannst. Dabei passiert es aber schnell, dass man übergeordnete Ziele aus den Augen verliert und eher nach dem Motto vorgeht “Ich muss noch etwas auf LinkedIn posten” anstatt zu überlegen, welche Themen auf die übergeordneten Marketing-Ziele einzahlen. Daher solltest du dich stattdessen auf übergeordnete Themen fokussieren und passenden Kanal neutralen Content erstellen und erst im zweiten Schritt überlegen, auf welchen Kanälen du diesen Content verbreiten kannst. So sorgst du dafür, dass du deine Ziele nicht aus den Augen verlierst und verwertest gleichzeitig auch noch deinen Content möglichst oft wieder.

 
 


Fazit: Ein Redaktionsplan ist unverzichtbar für Content Marketer!

Ein Redaktionsplan ist ein Muss, um alle Content bezogenen Prozesse zu organisieren und bewerten zu können. Er bietet dir die großartige Möglichkeit, deine Inhalte langfristig zu planen und die Qualität zu sichern. Eins ist sicher: Ob du alleine oder im Team arbeitest, ein Redaktionsplan wird deine Arbeit um einiges erleichtern!