Digital Experience Platform (DXP): Diese Vorteile bietet sie

Digital Experience Platform (DXP): Diese Vorteile bietet sie

Was glaubst du, mit wie vielen Touchpoints Kund:innen oder Interessent:innen durchschnittlich – und das branchenübergreifend – innerhalb ihrer Customer Journey in Berührung kommen? Laut einer Analyse von Exactag sind es 20. Die meisten davon sind heute digital: Websites, E-Commerce-Shops, Blogs, Bewertungsportale, Social-Media-Kanäle oder auch Display-Werbung, um nur einige zu nennen. 20 Mal hat dein Unternehmen also die Chance durch gezieltes, das heißt personalisiertes B2B-Content-Marketing, Interessent:innen zur Conversion zu verführen. Doch woher weißt du, mit welchen eurer Inhalte und Kanäle eure Interessent:innen interagieren und ob du nicht auch andere Kanäle einbinden solltest? Und dann ist da noch das Problem des optimalen Multichannel-Managements: Je höher die Komplexität deines B2B-Content-Marketings ist, desto weniger bist du in der Lage die einzelnen Inhalte händisch per Copy & Paste auf deinen Kanälen zu spielen, geschweige denn zu personalisieren. Eine Digital Experience Platform (DXP) kann hierbei helfen. In unserem Artikel erklären wir, was sich überhaupt hinter dem Begriff verbirgt und welche Vorteile dir der Einsatz bringt.


Vom Web-Contentmanagement-System (Web-CMS) zur Digital Experience Platform (DXP)

Früher war alles einfacher – zumindest, wenn man die digital Experience bis Mitte der 90er betrachtet. Diese war bis dahin rein auf das Web beschränkt. Die Idee von Social-Media-Kanälen oder Webshops klang damals noch nach ferner Zukunftsmusik. Mit einem Web-Contentmanagement-System (Web-CMS) konnten Unternehmen daher alle Aspekte der Digital Experience abbilden. Spätestens aber seit dem Siegeszug des Web 2.0 sind Dienste wie Facebook oder Amazon entstanden, die sowohl unsere Nutzung bzw. unser Konsumentenverhalten als auch die Erwartungen hinsichtlich einer optimalen Customer Experience und Usability bis heute stark beeinflussen. Aktuell gibt es unzählige Kanäle, um mit Interessent:innen und Kund: innen in Kontakt zu treten. Reine Web-CMSs können diese Aufgabe nicht mehr erfüllen, da sie nicht in der Lage sind, die Kanalvielfalt abzubilden. Ganz anders verhält es sich bei einer Digital Experience Platform. Sie ermöglicht ein kanalübergreifendes Content-Workflow-Management unter Einbeziehung zahlreicher Spezialanwendungen wie beispielsweise KI gestützter Chat-Bots oder Anwendungen für die Verwaltung und Ausspielung digitaler Medien (Englisch Digital Asset Management; DAM). Dadurch sind Firmen erstmals in der Lage, die Interaktion ihrer Interessent:innen, Kund:innen und Steakholder:innen über alle Touchpoints hinweg gesamtheitlich zu betrachten und zu bespielen. Und dank integrierter Analyse-Features kann die Conversionrate in Echtzeit optimiert werden.


Digital Experience Platform (DXP): Das sind ihre Bestandteile

Da jedes Unternehmen hinsichtlich seiner Geschäftsausrichtung, Kund:innen und Märkte individuell aufgestellt ist, gibt es nicht DIE eine Digital Experience Platform. Das liegt auch im Wesen einer DXP. Sie ist kein starres Gebilde, sondern eine modulare Plattform. Ihr Herzstück sind steuerbare und individuell anpassbare Arbeitsabläufe (Workflows) für Content, Daten und Transaktionen. Dabei ist ihre Grundarchitektur offen. Das bedeutet, sie kann jederzeit über Anwendungsschnittstellen (englisch: „application programming interface“, API), um weitere Systeme wie zum Beispiel Produktinformationssysteme (PIM) oder Softwarelösungen zur Ressourcenplanung (englisch: „enterprise resource planning", ERP) erweitert werden. Eine DXP kann auch in Tools von Drittanbietern, wie zum Beispiel Chatprogramme oder Software für digitale Anzeigen, integriert werden. Damit erweist sie sich als maximal flexibel in Zeiten von sich schneller ändernden Kundenbedürfnissen und hohen Erwartungen an eine Digital Experience.

Im Folgenden haben wir die möglichen Bestandteile einer DXP noch einmal aufgelistet:

  • Content-Management und Möglichkeit zur Omni-Channel-Aussteuerung von Inhalten
  • Anayltic-Features
  • Funktionen für die Automatisierung von Inhalten & gezielte Personalisierung
  • Offene Schnittstellen (APIs), um jederzeit weitere Anwendungen integrieren zu können
  • Nutzung einer Cloud-Infrastruktur, die Sicherheit und Skalierbarkeit gewährt



Das sind die Vorteile einer Digital Experience Platform (DXP)

Wie bereits oben erwähnt, gibt es nicht DIE Digital Experience Platform. Ähnlich verhält es sich bei der Gewichtung der Vorteile einer DXP. Im folgenden haben wir die aus unserer Sicht wichtigsten Vorteile noch einmal für euch zusammengefasst:

  • Effizienz: Statt alle relevanten digitalen Kanäle und Touchpoints getrennt via Copy-Paste zu bespielen, kannst du Inhalte durch eine DXP zentralisieren -  Übergangslösungen wie Content-Abstimmung über E-Mails, Redaktionsplanung via Excel oder die Ablage von Bildern auf lokalen Rechnern werden so überflüssig.
  • Kostenersparnis: Dadurch, dass du deine Inhalte zunächst plattformunabhängig einpflegst und dann erst entscheidest, über welche Kanäle sie mittels der DXP gespielt werden sollen, sparst du Kosten für separate Tools.
  • Flexibilität: Aufgrund der flexibel erweiterbaren Architektur kannst du sowohl gängige Content-Marketing-Programme wie Beispiel Newsletter-Tools genauso wie unternehmensspezifische Anwendungen wie etwa DAM- oder PIM-Systeme integrieren.
  • Zukunftstechnologie: Offene Schnittstellen ermöglichen es dir, Tools und Anwendungen hinzuzufügen, sodass dein Unternehmen zeitnah auf veränderte Kundenbedürfnisse eingehen kann.
  • Erhöhung der Reichweite durch smartes Multi-Channel-Management, um aktuelle Standards digitaler Kommunikation zu bedienen.
  • Steigerung der Kundenzufriedenheit: Dank Reporting-Features kannst du die Kundenansprache über die verschiedenen Kanäle in Echtzeit optimieren.
  • Kürzere Time-to-Market durch alle benötigten Anwendungen und Funktionen; idealerweise durch einen Low-Code-/No-Code-Ansatz in der Bereitstellung von neuen Digital Experiences - so kannst du schneller und flexibler agieren.
  • Customer-Data-Management: Die über die einzelnen Touchpoints erzeugten Daten können zusammengeführt und analysiert werden, sodass du zeitnah reagieren kannst.
  • Verbesserte Leadgenerierung durch integrierte Kommunikations- und Marketinginfrastruktur.

Fazit

Die Zukunft gehört den Unternehmen, die ihre Touchpoints virtuos orchestrieren und die Anforderungen ihrer Kund:innen hinsichtlich geeigneter Kommunikations- und Interaktionskanäle bestmöglich erfüllen. Eine Digital Experience Platform bietet aufgrund ihrer modularen Architektur und lässt sich passgenau an die Bedürfnisse jedes Unternehmens anpassen. Wie unsere Lösung für eine gute Digital Experience Platform aussieht, erfährst du hier. Möchtest du dich gerne persönlich mit uns über das Thema austauschen? Dann vereinbare gerne einen Termin mit uns!