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Vor allem für kleine und mittelständische B2B-Unternehmen ist die Automatisierung von Prozessen im Marketing wichtig, um Interessent:innen auf allen Kanälen entlang der Customer Journey zielgerichtet mit Inhalten zu versorgen. Denn besonders für kleinere Unternehmen ist es oft problematisch, Inhalte in der erforderlichen Menge zu produzieren und zu vermarkten, die auch noch hochwertig sind. Aber es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Erstellung von Inhalten zu automatisieren. Wir zeigen in diesem Beitrag 3 Beispiele, wie Content Marketing Automation Zeit sparen und die Verbreitung von Content optimieren kann.

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Was ist Content Marketing Automation? 

Use Case 1: Mit Webinaren mehr erreichen

Use Case 2: Einmal produzieren, vielfach publizieren

Use Case 3: Leadgenerierung automatisieren

Content Automatisierung führt zu verbesserter Wettbewerbsfähigkeit


Was ist Content Marketing Automation?

Entscheidest du dich für die Automation deiner Marketing-Prozesse, bedeutet das, dass du deine Prozesse zum Teil oder gänzlich automatisierst. Du kannst Content Marketing Automation beispielsweise in folgenden Fällen einsetzen:

  • Planung und Steuerung von Kampagnen
  • Content-Veröffentlichung (z.B. Social Media oder Newsletter)
  • Lead Generierung
  • Lead Nurturing
  • Lead Scoring
  • Reporting von Marketing Maßnahmen

Abgewickelt wird das Ganze über eine Software-Plattform, mit der du Marketing-Aufgaben priorisieren und automatisieren kannst. Zudem kannst du über ein solches zentrales System deine Kampagnen ganzheitlich erstellen, managen und analysieren. Das spart Budget, Zeit und Aufwand, sodass du den gesamten Content Marketing Prozess effizienter gestalten kannst. Auf diese Weise wird dein gesamter Content Marketing Prozess erfolgreicher.

Content Automatisierung 3 Use Cases

Marketing-Automatisierung reduziert die Anzahl außer Acht gelassener Interessenten von 80 % auf 25 %. Quelle: Bulldog Solutions. 

Konkret bedeutet Automatisierung, dass sich Inhalte einfacher erstellen und Änderungen nachverfolgen lassen. So kannst du beispielsweise für unterschiedliche Zielgruppen personalisierte Inhalte bereitstellen. Zudem werden Smart-Content-Komponenten dynamisch kombiniert und wiederverwendet, was zu Optimierung von Workflows und Steigerung der Produktivität führt. So bekommen deine Inhalte mit der Zeit eine höhere Qualität, was im Endeffekt zu stärkerer Kund:innenbindung führt.

Use Case 1: Mit Webinaren mehr erreichen

Webinare sind eine gute Gelegenheit, automatisierten Content zu erschaffen. Du kannst dazu ganz einfach dein Webinar während der Durchführung aufzeichnen. Die meisten Meeting-Tools bieten diese Funktion an. Alternativ kannst du auch eine externe Software downloaden wie beispielsweise OBS Studio. Damit kannst du dann deinen Bildschirm aufzeichnen. Allerdings solltest du zu Beginn des Webinars alle Teilnehmer:innen darüber informieren, dass du das Webinar aufzeichnest. Im Anschluss kannst du die Aufzeichnung automatisiert an die Teilnehmer:innen versenden, aber auch dazu nutzen, weitere Interessent:innen zu gewinnen. Du kannst die Datei beispielsweise als Download auf deiner Seite zur Verfügung stellen und immer, wenn eine Person das entsprechende Formular ausfüllt, erhält sie automatisiert die Webinaraufzeichnung sowie weitere relevante Inhalte.

Automatisierte Webinare eignen sich vor allem dann, wenn du einen Inhalt immer wieder präsentieren möchtest – zum Beispiel bei der Erklärung von Produkten oder einer Software-Demo. Veranstaltungen, die hingegen die Interaktion der Teilnehmer:innen fördern, solltest du besser live durchführen.

Übrigens: Es ist auch möglich, die Aufzeichnung deines Webinars automatisch zu transkribieren. Anschließend kannst du den Text in überarbeiteter Version zum Beispiel als Whitepaper herausgegeben oder als Artikelserie für deinen Blog nutzen. Um mithilfe von Automatisierung noch mehr Gewinn aus dem Webinar zu ziehen, braucht der aufgezeichnete Text eine sinnvolle Struktur. Außerdem sollte er mit semantischen Tags versehen werden, um Inhalte wie Zitate, Fragen und Antworten, Schlüsselkonzepte und ähnliche identifizieren zu können. Ist das erledigt, lässt sich alles Weitere automatisch bewerkstelligen. Interessante Zitate aus dem Webinar können dir zudem als Beiträge für Twitter oder LinkedIn dienen – so kannst du spannende Debatten anstoßen. Und das Beste daran: Das alles geschieht vollautomatisch.

Use Case 2: Einmal produzieren, vielfach publizieren

Einer der größten Vorteile von Content Automatisierung ist die Möglichkeit, im Voraus zu planen, welche Inhalte du wann veröffentlichen möchtest. Ein gutes Beispiel dafür sind Social Media Beiträge: Anstatt dich jeden Tag einzuloggen, Beiträge zu verfassen und abzusenden, genügt es, wenn du dir etwas Zeit nimmst und Content vorproduzierst. Dieser wird automatisch jeweils zum angegebenen Zeitpunkt veröffentlicht. Wenn du hingegen täglich Texte erstellst und passende Bilder recherchierst, kostet dich das jeden Tag Zeit – auch wenn man oft sagt „ach – so lange dauert ein Social Media Beitrag ja nicht“. Stattdessen solltest du einen Redaktionsplan erstellen, in dem die für die Themen für die nächsten Wochen planst und dann direkt erstellst. So kannst du dich einmal auf das Thema Social Media konzentrieren und die Beiträge dann automatisiert veröffentlichen.

Natürlich kannst du das auch auf andere Content Formate anwenden. Gibt es zum Beispiel in deinem Unternehmen nur eine kleine Marketing-Abteilung und keine Vertretung, die während deines Urlaubs Content verfassen kann? Das sorgt wahrscheinlich schon vor deinem wohlverdienten Urlaub für negative Gedanken – denn den Unternehmensblog zwei Wochen nicht zu bespielen ist keine Option. Also setzt du dich am Strand an dein Handy und veröffentlichst „mal eben“ Blogartikel, damit eure Community und der Algorithmus zufrieden sind. Stattdessen kannst du aber auch einfach Blogartikel oder Newsletter vorproduzieren und sie automatisiert zu festgelegten Zeitpunkten veröffentlichen. So kannst du deinen Urlaub ganz in Ruhe genießen.

 

Use Case 3: Leadgenerierung automatisieren

Ein beliebter Bereich für die Content-Automatisierung ist die Leadgenerierung. Hast du spannenden Content in Form von Lead-Magneten erstellt, trudeln (hoffentlich) nach und nach immer mehr Leads bei dir ein. Diese kannst du in viel Arbeit händisch in eine Excel-Liste übertragen und so die Kontaktdaten sammeln. Du kannst es dir aber auch einfacher machen und Content Automation nutzen. So kannst du deine Leads betreuen und weiter qualifizieren und eliminierst Fehlerquellen, die bei der händischen Arbeit schnell entstehen. Zum Beispiel kannst du gemeinsam mit eurem Vertrieb festlegen, wie ihr die Qualität von Leads definiert – mit Hilfe von erfassten Echtzeitdaten könnt ihr dann Leads qualifizieren und jeder Zeit nachvollziehen, welche Interessent:innen an den Vertrieb weitergeleitet werden können. So muss das Vertriebs-Team keine Kaltakquise mehr betreiben, sondern erhält qualifizierte Leads, die bereits Interesse an euren Produkten oder Dienstleistungen gezeigt haben. Mehr zum Thema Lead Scoring erfährst du in unserem Blogartikel „B2B Lead Nurturing“. 

Content-Automatisierung führt zu verbesserter Wettbewerbsfähigkeit

Immer mehr Unternehmen erkennen das Potenzial, das in der Automatisierung von Content steckt – knapp 50 Prozent aller Unternehmen nutzen bereits Marketing Automation. Wer im Wettbewerb nicht abgehängt werden will, sollte sich zeitnah Gedanken machen, welche Prozesse sich im Unternehmen automatisieren und somit optimieren lassen.

Du interessierst dich für die Entwicklung von Content Management im digitalen Zeitalter? In unserem kostenlosen E-Book Content Management im Wandel erfährst du, wie Kundenansprüche und neue Technologien das Feld verändern und die sieben Trends im Content Management der Zukunft.  

Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen zu diesem Thema?

Hinterlass' uns gerne einen Kommentar.

 

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