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Newsletter-Headlines entscheiden darüber, ob Nutzer Mails öffnen oder nicht. Sie ist der erste Eindruck, den Empfänger von deiner Mail erhalten. Wir erhalten durchschnittlich 147 Mails pro Tag. Und benötigen 3,1 Stunden täglich, um diese Mails zu lesen. Damit du bei diesem Überangebot an Content mit deinen Inhalten heraus stichst, muss die Überschrift stimmen.

Trotzdem sind viele Überschriften gerade im B2B-Bereich oft noch trocken wie ein altes Brötchen. Daher haben wir 6 Tipps für dich, wie du spannenden Newsletter-Headlines erstellen und deine Klickrate steigern kannst.

 

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  1. Zielgruppe betrachten
  2. Interesse wecken
  3. Mehrwert aufzeigen
  4. Leicht und verständlich schreiben
  5. In der Kürze liegt die Würze
  6. Dringlichkeit erzeugen
  7. Achtung Spam-Falle

 


 

1. Zielgruppe betrachten

Überlege dir, wer die Zielgruppe deines Newsletter ist und was sie ausmacht. Nicht jedes Newsletter-Format ist für jede Zielgruppe gleichermaßen geeignet. Dies zählt auch für die Headlines: Je genauer du weißt, welche Bedürfnisse, Wünsche, Probleme und Herausforderungen deine Zielgruppe hat, desto treffsicherer kannst du auch die Headline formulieren und somit die Wahrscheinlichkeit steigern, dass dein Newsletter geöffnet wird. Dank automatischer Personalisierung kannst du auch deine Leser persönlich anschreiben – zum Beispiel mit „Lucas, so optimierst du deine Social Media Kanäle“. Diese Personalisierung kannst du aber auch für andere demografische Daten wie beispielsweise die Branche oder die jeweilige Region nutzen, um darauf deine Inhalte und Headline anzupassen. Dass die Personalisierung von E-Mails sich positiv auf die Öffnungsrate auswirkt, zeigt auch eine Studie von Venturebeat: 95 Prozent aller Befragten gaben an, dass Personalisierung die Öffnungsrate verbessert.

 

2. Interesse wecken 

Der Sinn von Headlines besteht darin, das Interesse für den weiteren Inhalt des Newsletters zu wecken. Ziel ist es also, Leser neugierig zu machen. Aufgrund der immensen E-Mail Flut ist es allerdings gar nicht so einfach, sich abzuheben und mit seinem Content nicht direkt im Papierkorb zu landen. Wir haben einige Möglichkeiten zusammengefasst, die bei deinen Lesern Interesse wecken können:

  • Themen anschneiden: Eine gute Möglichkeit, Interesse zu wecken, ist, ein Thema nur anzuschneiden und die Auflösung noch nicht zu geben. Man verleitet Leser dazu, die E-Mail zu öffnen, um die Antwort zu erhalten. 
  • Emojis verwenden: Nicht nur textliche Inhalte, sondern auch grafische Elemente können Interesse wecken. Dank Emojis kannst du dich mit deinem Newsletter von anderen E-Mails im Postfach deiner Leser abheben und erzeugst einen persönlichen Touch. Der Einsatz von Emojis sollte allerdings zu deinem Unternehmen und dem jeweiligen Thema passen.
  • Zahlen nutzen: Wenn es um interessante Headlines geht, sind Zahlen das Nonplusultra. Denn sie erhalten 327 Prozent mehr Klicks, als beispielsweise Fragen-Überschriften. Und seien wir mal ehrlich: Welche Überschrift spricht dich mehr an? „Die neuesten Marketing-Trends“ oder „5 B2B-Marketing Trends 2021“?
  • Starke Wörter einsetzen: Du kannst mit starken Wörtern eine bestimmte Reaktion oder Emotion auslösen und somit deine Leser überzeugen. Je nach Intention können diese Wörter eher emotional, analytisch oder intellektuell sein. Um Vertrauen zu wecken, kannst du beispielsweise die Begriffe zertifiziert, zuverlässig oder ausgezeichnet verwenden.

3. Mehrwert aufzeigen

Liefere deinen Abonnenten ein ausschlaggebendes Argument, warum dein Newsletter für sie von Relevanz ist. Ganz konkret bedeutet das: Zeige deinen Lesern, welchen Vorteil sie haben, wenn sie deinen Newsletter lesen. Argumente können unter anderem Tipps, Ideen, Fakten oder Strategien sein – zum Beispiel „7 Tipps zur Steigerung der Kundenzufriedenheit“.  Je präziser du diesen Mehrwert aufzeigst, desto kompetenter wirkst du und desto leichter ist es, Leser davon zu überzeugen, ihre Zeit in das Lesen deines Newsletters zu investieren.

4. Leicht und vertändlich schreiben

„FavBooster XAA Version 2.0 – Der neue Analysenprofi“ – eine solche Überschrift lädt wohl kaum zum Lesen des Textes ein. Denn sie enthält keinerlei Mehrwert für den Leser, sondern lediglich irrelevante Eigennamen. Daher solltest du in der Headline weder deinen Unternehmensnamen noch komplizierte Produktbezeichnungen verwenden. Denn eine der wichtigsten Regeln ist, dass deine Leser die Botschaft deiner Headline verstehen müssen.

Leicht und verständlich bedeutet aber keineswegs langweilig. Du kannst deine Botschaft beispielsweise mit Metaphern, prägnanten Kennzahlen oder Vergleichen deine Überschrift spannend gestalten und erzeugst direkt ein Bild im Kopf deiner Leser.

5. In der Kürze liegt die Würze 

998 Zeichen: So lang darf deine Newsletter-Headline technisch gesehen sein. Allerdings solltest du dieses Maximum keineswegs ausnutzen. Denn einige E-Mailprovider zeigen nicht die vollständige Betreffzeile an. Gmail zeigt beispielsweise 70 Zeichen an, Outlook 60 und das iPhone sogar nur 41. Daher solltest du auf die ersten 30 Zeichen besonders viel Wert legen. Formuliere deine Überschrift kurz und knackig, sodass deine Leser auf den ersten Blick die Botschaft dahinter verstehen.

6. Dringlichkeit erzeugen

Wenn dir jemand sagt, dass du etwas Wichtiges verpasst, würdest du alles tun, um es nicht zu verpassen, oder? Das gleiche gilt für deine Newsletter-Headline: Wenn du das Gefühl vermittelst, dass deine Leser etwas wirklich Wichtiges verpassen würden, wenn sie deinen Newsletter wegklicken, erhöhst du Klickrate immens. Das Gefühl nach Dringlichkeit kannst du beispielsweise durch die zeitliche Begrenzung eines Angebots schaffen. Du kannst aber auch das Erzeugen von Dringlichkeit mit dem Aufzeigen des Mehrwerts kombinieren: „7 Tipps, wie du noch heute mehr Leads generierst“. Durch die kleine Ergänzung „noch heute“ erzeugst du beim Leser das Bedürfnis, dass er nicht lange warten sollte, deine Tipps zu befolgen.

7. Achtung Spam-Falle

Die Spam-Filter von E-Mailprovidern werden immer besser und es kann schnell passieren, dass dein Newsletter es gar nicht erst im Posteingang deiner Empfänger landet. Um das zu verhindern, solltest du eine zu werbliche Formulierung vermeiden und auf bestimmte Wörter verzichten. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Ausverkauf
  • 100 % gratis
  • Kostenlos
  • Jetzt kaufen
  • Nur heute verfügbar
  • Schnäppchen
  • Jetzt anrufen
  • Nicht löschen
  • Hier klicken
  • Freier Zugang
  • Glückwunsch! Sie haben gewonnen.
  • RE: 

Eine ausführliche Liste über die 120 schlimmsten Spam-Wörter je nach Branche findest du hier.

Fazit: Übung macht den Meister

Bei allen genannten Tipps gilt, dass man für das eigene Unternehmen herausfinden muss, welche Methoden gut funktionieren. Zudem werden deine Headlines immer besser, je mehr du übst. Eine einfache Vorgehensweise, wie du das Schreiben guter Headlines üben kannst, ist folgende: Verfasse 25 Headlines. Streiche die 20 schlechtesten. Dies hilft dir dabei herauszufinden, welche Aspekte dir für die passende Headline wichtig sind. Es bleiben fünf Favoriten-Headlines übrig. Markiere sie und frage (wenn du die Möglichkeit dazu hast) deine Kollegen nach ihrer Meinung zu deinen Favoriten. Die Überschneidungen könnten deine zukünftigen Headlines darstellen. Du kannst dann verschiedene Newsletter-Gruppen anlegen und austesten, welche Überschrift besser ankommt. Übrigens: Viele Newsletter-Anbieter werben damit, dass man mit ihrem Tools A/B-Tests durchführen kann um verschiedene Headlines zu testen. Dies macht statistisch aber nur bei großen Stichproben (ab 1.000 Kontakten) wirklich Sinn. Die Untersuchung von zu kleinen Stichproben ist somit nicht mehr als ein elegantes Raten auf pseudo-mathematischem Niveau.

Natürlich kannst du nicht vor jedem Newsletter-Versand dieses relativ zeitaufwändige Verfahren anwenden. Aber vor allem am Anfang hilft es dir, den kreativen Prozess anzukurbeln und mit etwas Übung klappt das Verfassen fesselnder Newsletter-Headlines dann ganz von allein. 

 

Newsletter-Headlines

 

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