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Sie wollen aus Seitenbesuchern Kunden machen? Dann sollten Sie auf hochwertigen Content für Ihre Zielgruppe setzen und somit echten Mehrwert bieten. In diesem Blogartikel erklären wir, wie Ihr Content an Relevanz gewinnt und Sie Ihre Conversion verbessern.

 

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  1. Warum sich relevanter Content lohnt
  2. In vier Schritten zu relevantem Content
  3. Relevante Themen identifizieren 
  4. Was Inhalte zu relevantem Content macht
  5. Content-Relevanz messen 

 


 

Viele Unternehmen verfolgen mit ihrer Content-Strategie immer noch das Ziel, eine gute Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu erlangen. Die Kriterien, nach welchen Suchmaschinen Websites bewerten, werden aber immer komplexer. Es genügt nicht mehr, nur darauf zu achten, dass Texte bestimmte Keywords und Verlinkungen enthalten – Content muss Relevanz aufweisen. Aber was genau bedeutet das und wie können Unternehmen dieses Vorhaben am besten umsetzen?

Warum sich relevanter Content lohnt

Die Produktion von Content ist zeitintensiv und anspruchsvoll. Warum also die ohnehin oftmals begrenzten Ressourcen mit der Produktion von unspezifischem Content verschwenden, wenn man stattdessen auch Inhalte verbreiten könnte, die einen echten Beitrag zu Ihren Marketing-Zielen liefern? Viele Unternehmensblogs vergessen beispielsweise ihre Zielgruppe und den thematischen Fokus. Dies führt dazu, dass Kunden auf der Suche nach einer Lösung keine Hilfestellung erhalten. Stattdessen wäre es doch viel sinnvoller für das Unternehmen, Zeit und Geld in passgenauen Content zu stecken, der relevant für die Zielgruppe ist. Oder drastischer gesagt: Sie werfen potenziellen Umsatz zum Fenster hinaus, wenn Sie Ihren Content nicht an Ihre Zielgruppe anpassen. Mit interessantem und fundiertem Content stellt sich ein Unternehmen nicht nur positiv dar, sondern zeigt auch, dass es über Know-how und Kompetenzen im entsprechenden Bereich verfügt. Für Unternehmen mit einem digitalen Auftritt ist es also schlichtweg unerlässlich, auf relevanten Content zu setzen. Denn nur so können die Inhalte von den eigenen Zielgruppen gefunden werden. 

Übrigens hat auch Google die Wichtigkeit von relevantem Content erkannt: Nur wenn der Suchmaschinen-Riese seinen Usern die besten Ergebnisse für ihre Suchintention liefert, bleibt er weiterhin relevant. 

In 4 Schritten zu relevantem Content

Marketer müssen immer das große Ganze im Blick behalten, um relevanten Content zu produzieren - einzelne Aspekte genügen also nicht. Daher ist eine detaillierte Content-Strategie das A und O. Bevor Sie sich also an die Contenterstellung wagen, sollten Sie folgende Schritte umsetzen: 

  1. Zielgruppe analysieren: Die Zielgruppe muss ganz klar festgelegt werden. Beschreiben Sie Ihren Wunschkunden in Form einer Buying Persona und definieren Sie deren Wünsche und Bedürfnisse. Im B2B-Bereich spricht man auch oft von einem ganzen Buying Center, das die wichtigsten Entscheider der Kunden darstellt.
  2. Interessen identifizieren: Anschließend identifizieren Sie relevante Themen und Schlagworte, nach denen Ihre Buyer Persona höchstwahrscheinlich suchen wird. Auf diese Themen müssen Sie Ihre Inhalte abstimmen, um Ihren Kunden Mehrwert und einen positiven Eindruck des Unternehmens zu vermitteln.
  3. Themenstruktur erstellen: Entwickeln Sie ausgehend von den relevanten Themen einen Themen- und Redaktionsplan. Identifizieren Sie Kernthemen, die für Ihre Zielgruppe relevant sind und erstellen sie davon ausgehend Content-Ideen, die Sie in Form von Blogartikeln, Videos oder anderen Content-Formaten umsetzen können. Der Themenplan hilft Ihnen, Inhalte vorzuplanen sowie den Überblick über Ihre Kanäle und Inhalte zu bewahren.
  4. Inhalte systematisch erarbeiten: Nun geht es an die Contenterstellung. Dank des zuvor erarbeiteten Redaktionsplans wissen Sie genau, wann Sie mit welchen Inhalten auf welchem Kanal Ihre Zielgruppe erreichen möchten. Der Content darf nicht nach Werbung oder Marketing aussehen, sondern muss informativ oder unterhaltend sein und das Ziel haben, dem Leser wirklich zu helfen. Dies zahlt auf eine langfristige Bindung zu dem Leser ein und führt mit großer Wahrscheinlichkeit dazu, dass er zu Ihrer Seite zurückkehrt.

Relevante Themen identifizieren

Interessante Themen für die definierte Zielgruppe finden - das ist einfacher gesagt als getan. Die Suche nach neuen Themen für die Inhalte ist für Content-Marketing-Manager eine zentrale Aufgabe, die sich allerdings häufig schwierig gestaltet. Deshalb haben wir einige hilfreiche Lösungen, wie Sie relevante Content-Ideen finden können: 

  1. Foren und Social Media: Für jeden B2B-Bereich gibt es verschiedene Plattformen zum Austausch. Mischen Sie sich auf diesen Plattformen in Diskussionen ein und teilen Sie Ihre Meinung zu den aktuellen Themen. Zudem können Sie Inhalte und Trends identifizieren und daraus relevanten Content - beispielsweise in Form von Blogartikeln - kreieren. Recherchieren Sie dazu auch gezielt in anderen Sprachräumen - andere Märkte bieten häufig neue Themen, mit denen Sie sich im deutschsprachigen Raum als Vorreiter positionieren können. 
  2. News und Newsletter: Fachmedien und Unternehmen schicken regelmäßige Newsletter an ihre Abonnenten. Auch hier finden sich immer wieder interessante Buzzwords, die als Inspiration dienen können, eigene Inhalte zu verfassen.
  3. Konkurrenz: Auch bei Ihrer Konkurrenz können Sie mal vorbeischauen, um herauszufinden, wofür sich Ihre Zielgruppe interessiert. Welche Content-Angebote kommen gut an und mit welchen Themen beschäftigen sich Wettbewerber? All dies kann als Grundlage für Ihre Content-Ideen dienen und Ihnen gegebenenfalls auch zeigen, wie Sie es besser als die Konkurrenz machen können.  
  4. Upcycling: Bestehende Inhalte sollten von Zeit zu Zeit auf ihre Relevanz überprüft werden. Unter Umständen lohnt es sich, bestimmte Themen weiter zu vertiefen oder in dem jeweiligen Zusammenhang auf neue Entwicklungen einzugehen.
  5. Keyword-Recherche: Zudem hilft eine gezielte Keyword-Recherche, um Suchanfragen auswerten und relevante Themen zu identifizieren. Hierzu können Sie zahlreiche Tools heranziehen, die Ihnen wichtige Erkenntnisse liefern. Mit dem GoogleAdWords Keyword Planer können Sie beispielsweise das monatliche Suchvolumen zu einem Suchbegriff sowie den Wettbewerb identifizieren. Google Trends ist außerdem eine große Hilfe, um zeitliche Entwicklungen von Suchanfragen zu beobachten und Trends zu identifizieren.

Was Inhalte zu relevantem Content macht

Zusätzlich zur Identifikation relevanter Themen kann der Multimediale Aufbau von Content zu mehr Relevanz verhelfen. Beispiele dafür sind der Einsatz von Bildern, Infografiken oder Videos. Diese erleichtern den Lesefluss und erhöhen die Usability Ihrer Website, da sie Informationen leicht verständlich darstellen. Somit wird letztlich auch das Google-Ranking positiv beeinflusst. 

Auch die Personalisierung von Inhalten ist zunehmend von großer Bedeutung. Haben Sie beispielsweise ein Buying Center erstellt und somit verschiedene Personen, die Sie ansprechen? Dann passen Sie auch Ihre Inhalte auf diese unterschiedlichen Bedürfnisse an. Erheben Sie dazu Nutzer-Daten und nutzen Sie diese, um Ihre Inhalte zielgerichtet an die jeweilige Zielgruppe auszuspielen. Sucht beispielsweise ein Vertriebsmitarbeiter nach Zahlen und Fakten, können Sie ihm übersichtliche Grafiken bieten. Möchte sich eine Marketingmitarbeiterin hingegen über ein bestimmtes Thema detailliert informieren, können sie ihr ein ausführliches Whitepaper zum Download zur Verfügung stellen. 

Content-Relevanz messen

Ob Klickrate, Verweildauer, Absprungrate oder Backlinks: Die Kriterienliste zur Messung von Relevanz ist nahezu unendlich. Wer soll da bitte noch den Überblick behalten und wie findet man überhaupt heraus, ob der eigene Content wirklich relevant ist? 

Theoretisch gesagt bedeutet Content-Relevanz, mithilfe von Algorithmen zu bemessen, in welchem Verhältnis die Informationen auf einer Website zu einer Suchanfrage stehen. In der Praxis werden dazu verschiedene SEO-Aspekte herangezogen. Klassische SEO-Regeln haben also beim Erstellen von Content nach wie vor ihre Berechtigung. Hierzu zählen beispielsweise die Klickrate, die abbildet, wie oft eine Seite in einer Suchmaschine im Verhältnis zu ihrem Erscheinen angeklickt wird, oder die Verweildauer. Aber auch sogenannte Backlinks - also Links, die von einer anderen Website auf Ihre Seite verlinken - wirken sich auf die Relevanz von Content aus. All die genannten Parameter sollten Sie regelmäßig überprüfen. Zudem können Sie auf Social Media Plattformen oder auf Ihrem Unternehmensblog den Erfolg Ihres Contents messen.

Bei allen aufgezeigten Aspekten gilt als oberste Regel: Der Inhalt muss zur Zielgruppe passen und für diese einen echten Mehrwert schaffen. Daher sollten Sie Ihre Texte nicht für die Suchmaschine, sondern für Ihre Zielgruppe verfassen, um relevanten Content zu kreieren. Denn letztlich hat auch Google erkannt, dass Relevanz ein entscheidender Parameter ist und belohnt dies mit einem guten Ranking. 

 

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Relevanz von Content

 

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